Biografie Georg Zeidler

Obergefreiter Georg Zeidler

geb.23.12.1911 in Kleingropitzreith (heute Maly Rapotin)/, Kreis Tachau (heute Tachov) Sudetenland

Beruf: Schneidermeister

Diensteintrittsdatum: nicht bekannt

 

Erkennungsmarke: -361-3./Fsp.E.Kp N.E.A. 10

 

Truppenteile:


Sept.1939 - 3. Fernsprecher-Ersatz-Kompanie


10.November.1939 - Nachrichten-Ersatz-Abteilung 10 Standort: Schwabach


ab 10.November.1939 - leichte Nachrichten Kolonne (motorisiert) 231


07.10.1940 - Unterstellung: 231. Infanterie-Division


Einsatzraum:


November 1939 - Mai 1940 = Polen


Juni 1940 - Juli 1940 zur Verfügung, Ohrdruf

Die 231. ID wurde ab 31.07.1940 aufgelöst. Die Nachrichten-Abteilung wurde später Teil der Nachrichtenabteilung 92, die der 20. Panzerdivision unterstellt war, siehe Anlage

 

Meldung vom 05.11.1942 - 1. Pz.Div.A. 92 (genaue Bezeichnung der Einheit
nicht zu ermitteln)

Vom 05.11.1942 bis 09.11.1942 befand sich Georg Zeidler wegen einer Erkrankung im
Armee-Feldlazarett 5/532 Duchowschtschina,

Abgang: zur weiteren Behandlung zur Ortskrankenstube Duchowschtschina.

letzte ermittelte Meldung:

Kriegsgefangenschaft: keine Unterlagen (Georg Zeidler war nicht in Gefangenschaft, sondern wurde im Mai 1945 von tschechischen Partisanen verschleppt)


Dienstgrad: lt. Meldung vom 05.11.1942: Obergefreiter

weitere Infos vom Enkel:


bekannter Dienstgrad "Stabsgefreiter". Während des Kriegs nahm Georg Zeidler an einem Unteroffizierlehrgang teil. Ob er diesen erfolgreich absolvierte, ist den Unterlagen (seit 05.11.1942 keine mehr vorhanden) nicht zu entnehmen.


Nach eigenen Angaben war er Funker in einem Panzer III,5cm mit
Kurzkanone, er sagte immer, er war im Kommandopanzer der Funker.


Weitere Angaben: er hat mit eigenen Augen (Fernglas) die Dächer von Moskau gesehen, im Winter 1941. Heilig Abend hat er vor Moskau Gänse gejagt.

Georg Zeidler kam nach dem Waffenstillstand in der ersten Mai Woche 1945 nach Hause die 20.PzDiv. war ja nicht weit entfernt vom Sudetenland. Aber schon nach kurzer Zeit wurde er von Tschechen aus seinemm Haus geholt und verschleppt.Er musste dann in einer Mine arbeiten und für die Russen Mäntel nähen.

Irgendwann im Jahr 1945 konnte er fliehen. Mit seiner Familie (zum damaligen Zeitpunkt 2 Kinder) wurde er per Bahn verladen und nach Bayern geschickt.

Ausstieg im oberbayerischen Hattenhofen (Landkreis Fürstenfeldbruck).Hier arbeitete er bei Siemens (wohl wegen seiner Kenntnisse als Funker und Radiotechniker) und später wieder als Schneider.

Sterbedatum: 22.07.1990 in Fürstenfeldbruck

 


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Neuigkeiten und Infos
 
30.03.2010 :
Bilder Panzer Regiment 21 eingefügt

01.04.2010:
Bilder Uffz.Heizmann 20.PD eingefügt

03.04.2010:
Kurzbiografie Eugen Schneider Pz.Rgt.21

04.04.2010:
Bildertexte Uffz.Heizmann eingefügt

08.08.2010:
Feldpostnummern Sanitätsdienste 92 eingefügt
 
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